Der Nadalin ist eine der typischen und traditionellen Weihnachtssüßspeisen. Auch wenn er ursprünglich aus Verona stammt, so ist er inzwischen auch in anderen Regionen in Venetien verbreitet.

Der Legende zufolge gibt es ihn seit Ende des 13. Jahrhunderts, als er für das erste Weihnachtsfest nach der Machtergreifung der adeligen Scaliger gebacken wurde.

Der Nadalin kann als kleinere Grundform des berühmteren und stärker beworbenen Pandoro betrachtet werden. Er echoet dieses wahre Symbol veronesischer Weihnachtssüßspeisen auch mit seiner 8-zackigen Sternenform.

Mit dem hier vorgeschlagenen Nadalin-Rezept wird ein etwa 1 kg schwerer Kuchen gebacken.

 icon-cutlery Zutaten:

  •  500 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 60 g Bierhefe
  • 60 Gramm Pinienkerne
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • Zitrone
  • Vanille
  • Salz

icon-cutlery Zubereitung:

Der Nadalin ist einfacher zu backen als der Pandoro, da dieser einer längeren und sorgfältigeren Verarbeitung bedarf!

Die weiche Butter mit den Eiern, dem Mehl, dem Zucker und Zitronensaft, der Bierhefe, einer Prise Salz und dem Vanillearoma vermengen (falls der Teig zu hart ist, ein paar Esslöffel Milch hinzufügen). Den Teig ihn eine große Schüssel geben, diese mit einem Geschirrtuck abdecken und an einem warmen Ort für ca. 3 Stunden soweit aufgehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Nun wird der Teig in Sternenform geschnitten: Dafür zwei tiefe horizontale und senkrechte Schnitte vornehmen. Nach und nach die acht einzelnen Stücke nach außen und unten ziehen, so dass der Kuchen eine Sternenform annimmt.

Eine einfachere Alternative ist das Backen des Kuchen in einer sternförmigen Backform aus Papier.

Den Kuchen mit in Butter eingefetteten Pinienkernen und Mandeln dekorieren. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 40-45 Min. backen, danach großzügig mit Puderzucker bestreuen.