Zahlreiche Siedlungen und Festungen zeugen von der Vergangenheit des Gardaseegebiets als strategischem Stützpunkt. Hier ist ein Reisevorschlag der Redaktion von GardaConcierge für die befestigten Residenzen, Zitadellen und Festungen am Gardasee und Umgebung.

Burg Arco
castelli arcoDie erste Anlage, auf die vom Norden bzw. aus dem Trentino kommende Reisende treffen, ist die Burg von Arco. Es handelt sich um eine Festung in besonderer Lage: Die Burg erhebt sich auf einem steilen Felsen über dem Gardasee. Die Zeit der Erbauung kann nur ungefähr bestimmt werden. Das Baugefüge scheint auf das 6. Jh. n. Chr. zurückzugehen, während der Bau selbst auf die Zeit um das Jahr 1000 datiert wird. Die Burg und die gleichnamige Stadt verdanken ihren Namen der Familie Arco, die ab dem 13. Jh. Herrscher des Gebiets waren. Wegen ihres Mauerwerks mit seinen Türmen war die Burg über die Jahrhunderte uneinnehmbar, trotz wiederholter Angriffe durch rivalisierende Familien oder Feinde wie die Republik Venedig. Dennoch begann ihr Verfall zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert, als die Grafen von Arco der Burg besser gelegene Residenzen am Marktplatz vorzogen. Auch wenn in den folgenden Jahrhunderten viele Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden, fand die entscheidende Sanierung Ende des 20. Jahrhunderts statt. Heute können die Türme mit den Zisternen und die Säle im Inneren besichtigt werden.
Die Burg Arco ist über einen kurzen Spaziergang von der Hauptstraße – an der ein Parkplatz liegt – zu erreichen. Sie ist ganzjährig geöffnet, die Sommeröffnungszeiten von April bis September sind von 10 bis 19 Uhr und die Winteröffnungszeiten von November bis Februar von 10 bis 16 Uhr. Im März und Oktober ist die Burg von 10 bis 17 Uhr geöffnet, im Januar hingegen nur am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Es werden geführte Besichtigungen und Ermäßigungen für Gruppen angeboten. Für weitere Informationen empfehlen wir einen Besuch der Webseite* der Stadt Arco.

Stadtburg Riva del Garda
rocca riva del gardaUnsere Entdeckungsreise der alten Festungen führt uns gen Süden, nach Riva del Garda, wo die schmucklose Rocca vom Wasser des Gardasees umspült wird. Das Gebäude hat im Lauf der Zeit viele Veränderungen erfahren: Nach Baubeginn im 12. Jahrhundert waren die vier Ecktürme höher als der Restbau, wurden aber unter österreichischer Herrschaft – mit Ausnahme des Wehrturms – auf Dachhöhe reduziert. Umbau- und Erweiterungsarbeiten folgten im Laufe der Zeit aufeinander, je nach den die Stadt regierenden Signorien und Herrschern: Nicht nur Scaliger und Visconti, sondern auch die Republik Venedig und die Trienter Fürstbischöfe, zu denen auch Bernhard von Cles zählte. Der Zugang zum Gebäude, das teils aus Stein, teils aus Mauerwerk besteht, erfolgt über eine kleine Brücke, die über den die Rocca umgebenden Kanal führt. Dank der kürzlich durchgeführten Renovierungsarbeiten hat in der Rocca das Stadtmuseum von Riva del Garda seinen Sitz. Es berherbergt auch einen Teil des Museo Alto Garda (MAG), in dem Objekte aus der Kunst- und Kulturgeschichte der Umgebung aufbewahrt werden.  
Die Rocca und das Museumsinnere sind ganzjährig zu folgenden Zeiten geöffnet: Morgens von 10:00 bis 12:30 Uhr und nachmittags von 13:30 bis 18:00 Uhr. In den Wintermonaten ist Montag Schließtag, von Juli bis September ist das Gebäude hingegen täglich und damit auch Montag geöffnet. Es werden Führungen für Einzelpersonen und Gruppen angeboten. Detailliertere Informationen bietet die MAG-Webseite. Der Platz vor dem Eingang ist zu Fuß erreichbar und nicht weit entfernt ist ein großer Parkplatz.

Burg Malcesine
castelli malcesineVon der Provinz Verona aus fährt man das Ostufer des Gardasees hinab zum nächsten Ziel, der Burg Malcesine. Das Gebäude – in erhöhter Lage auf einem Felsvorsprung mit Blick auf das Wasser des Sees – scheint auf einer vorherbestehenden langobardischen Befestigungsanlage errichtet worden zu sein, die wiederholt zerstört und wieder aufgebaut wurde, bis sie im 13. Jahrhundert von den Scaligern erworben wurde. In den folgenden Jahrhunderten fiel die Herrschaft über das Gebiet von Malcesine und damit über die Rocca nach den Della Scala an verschiedene Machthaber: An die Visconti, die Republik Venedig, das Heilige Römische Reich, danach bis Anfang des 19. Jahrhunderts erneut an Venedig, bis zu einer extrem kurzen französischen und dann österreichischen Herrschaft.
Der Zugang zur Burg erfolgt über einen Hof, an dessen linker Seite die Kaserne bzw. das Wachgebäude steht. Der Hof erstreckt sich bis zum Balkon, einer Seeterrasse mit bezaubernder Lage; über einen Aufgang erreicht man die von den Österreichern errichtete Pulverkammer, die besser als “Goethe-Saal” bekannt ist. Von hier aus erreicht man den zweiten Innenhof, über den hinaus Reste mittelalterlicher Fresken sichtbar sind sowie eine Befestigungsanlage und Freilichtbühne. Ein dritter, höher gelegener Hof führt zur Residenz der Herren Della Scala, hinter der sich ca. 70 Meter über dem See der Wehrturm erhebt. Nicht weit davon befinden sich Fresken eines Gebäudes, das mal eine Kapelle gewesen sein dürfte. Die Burg Malcesine ist problemlos zu Fuß erreichbar. Ein Parkplatz befindet sich in der Nähe. Für Informationen zu Öffnungszeiten und zur Besichtigung empfehlen wir einen Besuch der Burgwebseite*.

Burg Torri del Benaco
castelli torriNach 25 km gen Süden auf der Gardesana-Straße, die den See entlangführt, erreicht man Torri del Benaco. Auch wenn einige Funde darauf hinweisen, dass es sich bei dem Gebiet um Torri um ein römisches Militärlager gehandelt haben könne, scheinen das Baugefüge sowie das Mauerwerk der Burg, das teilweise noch in der Altstadt und entlang der Gardesana zu sehen ist, auf das 10. Jahrhundert zurückzugehen. Genau wie die Rocca von Malcesine hat auch die Burg Torri die Herrschaft der Scaliger erlebt – deren Verdienst die Renovierung und der Wiederaufbau des Gebäudes ist – und dann die der Visconti und der Republik Venedig. Es war unter der Herrschaft dieser, dass im 15. Jahrhundert der Verfall des Baus begann, der in der Zerstörung des Mauerwerks zugunsten eines heute noch stehenden Zitronengewächshauses, der Limonaia, gipfelte. Der Beginn der Renovierungsarbeiten, die stark von der örtlichen Gemeinde unterstützt wurden, geht auf das Jahr 1980 zurück. Heute ist die Burg der Sitz eines Museums,in dessen Inneren eine Reihe von Fundstücken und Objekten von der handwerksmäßigen und industriellen Vergangenheit der Stadt zeugen.
Die Scaligerburg Torri del Benaco ist vom direkt hinter ihr liegenden Parkplatz aus leicht zu erreichen. Die Webseite der Burg* informiert über Besuchsmöglichkeiten und Öffnungszeiten.

Festung Rivoli Veronese
castelli rivoliIn Rivoli Veronese, östlich vom Gardaseeufer, erhebt sich auf dem Hügel Monte Castello die auch als “Forte Rivoli” bekannte Festung Wohlgemuth. Sie ist nach dem österreichischen General benannt, der sich in der Kampagne von 1848 hervorgetan hatte. Die Entstehung dieses Gebäudes geht auf die Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, als die Festung aus lokalem Bau- und Backstein zur Verteidigung der Verkehrswege des Gebiets errichtet wurde. Im Hauptteil befinden sich zwei übereinanderliegende zylinderförmige Kasematten, in den 17 Kanonen aufbewahrt wurden. Innerhalb der Festung hat das Walter-Rama-Museum seinen Sitz. Es ist der Militärgeschichte gewidmet und präsentiert neben Dokumenten und Funden zur kriegerischen Vergangenheit der Festung selbst – und einem Bereich zum 1. Weltkrieg – auch Uniformen und Kragenspiegel, während im Außenbereich verschiedene Kanonarten ausgestellt sind.
Die Festung Wohlgemuth erreicht man problemlos zu Fuß vom Zentrum Rivolis, wo man das Auto lassen kann. Sie ist sonntags von 14:30 bis 19:00 Uhr geöffnet und auf Anfrage für Gruppen auch an anderen Tagen. Weitere Details erfährt man auf der Museumswebseite*.

Festungen von Pastrengo
castelli pastrengoIn der Nähe von Rivoli Veronese, weiter südlich an der Etsch, befinden sich mehrere Befestigungsanlagen mit gemeinsamen Merkmalen. Diese sind kurz nach der Festung Wohlgemuth entstanden, wurden aber genau wie diese von den Österreichern erbaut. Die genannten Festungen – Forte Degenfeld, Forte Benedek, Forte Nugent und Forte Leopold – sind alle durch einen Militärgang miteinander verbunden und ähneln sich im äußeren Erscheinungsbild: Alle vier verfügen über Plätze im Freien, auf denen Kasematten, Munitionsdepots und Bürogebäude standen. Heute befinden sich die Festungen alle in Privatbesitz, Forte Nugent (heute Forte Poggio Pol) und Forte Leopold (heute Forte Poggio Croce) beherbergen jedoch Restaurants und können daher besucht und besichtigt werden.

Burg Lazise
castelli laziseWeiter westlich, am Gardaseeufer, liegt Lazise mit seiner spätmittelalterlichen Burg. Die Erbauung dieser geht auf das 9. Jahrhundert zurück, aber wie bei vielen anderen Bauten in der Gegend ist die Erweiterung, Renovierung und damit ihre heutige Form Werk der Scaliger. Die Burg war ursprünglich von einem Mauerring umgeben, von dem heute nur der südliche und nördliche Teil erhalten sind. Letzterer wird von dreizehn Türmen gesäumt und verfügt über drei Zugänge zur Stadt. Die Burg Lazise selbst hat einen quadratischen Grundriss mit zwei Zugängen. Dabei sind die Tore mit je zwei Türflügeln über eine Zugbrücke erreichbar, die über den Festungsgraben führt. Unter den Türmen ragt der Wehrturm aufgrund seiner Höhe und Imposanz heraus. Der Bergfried aus Backstein verfügt über einen zwei Meter hohen Turmsockel und schließt oben mit einem hervorstehenden Zinnenkranz ab. Die Burg Lazise wurde Ende des 19. Jahrhunderts von der Familie Buri erworben, denen ihre Renovierung zu verdanken ist. Wegen der Errichtung eines Parks wurden später noch kleinere bauliche Änderungen vorgenommen. Unter diesen seien hier die Trockenlegung des Hafenbeckens im Rahmen von Arbeiten zur Urbarmachung und die Anlage eines künstlichen Hügels im Süden der Burg erwähnt.
Besichtigt werden kann der äußerst gut erhaltene Teil der Burg entlang des Mauerrings. Es gibt verschiedene Parkplätze vor dem Stadteingang.

Festungsanlage Peschiera
castelli peschieraBei der Weiterfahrt entlang des Gardasees Richtung Süden stößt man auf Peschiera. Hier geht der Gardasee in seinen Abfluss, den Mincio, über. Aufgrund der geografischen Lage war dieses Gebiet seit jeher von strategischem Interesse: Die Festungsanlage der Stadt Peschiera geht in ihrer heutigen Form auf das 16. Jahrhundert zurück. In den südwestlichen Teil der Festungsanlage gelangt man durch die Porta Brescia. Diese erreicht man über eine Brücke, auf dessen anderer Seite sich die befestigte Stadt abzeichnet. Im Inneren der Festungsanlage befinden sich Gebäude aus verschiedenen Epochen: Das Militärkrankenhaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, wie auch die heute noch stehende Kirche San Martino, die auf einem romanischen Fundament errichtet wurde. Des Weiteren befindet sich hier neben Überresten aus der Römerzeit eine von den Scaligern erweiterte Burg, die während der Herrschaft der Republik Venedig und der Habsburger Umbauten erfuhr. Auf der anderen Seite des sogenannten Canale di Mezzo, dem wichtigsten Seitenarm des Flusses Mincio, sieht man die österreichische Palleria, in der Kanonenkugeln gelagert wurden, und die Artilleriekaserne, die heute Sitz der Bibliothek und des Gemeindearchivs ist und auf den Parco Catullo blickt. Daneben befinden sich die Kaserne “Franciscus I”, Sitz der Polizeischule und der Palazzo del Commando der Festung, beides Gebäude aus der Zeit der österreichischen Herrschaft. Der Canale di Mezzo kann mittels zweier Brücken überquert werden, wobei die westlich gelegenere beider zum Rathaus in der alten Kavalleriekaserne führt. Der zweite Zugang zur Festigungsanlage führt vom linken Ufer des Mincio über zwei Brücken zur Porta Verona, auf welcher ein marmorner Markuslöwe prangt. 
Der Weg innerhalb der Stadtmauern führt zum Teil über Fußwege; an einigen Punkten, zum Beispiel in der Nähe der römischen Ausgrabungen, gibt es Informationstafeln. Für weitere Informationen zur Festigungsanlage Peschiera kann man die Webseite der Stadt* konsultieren.

Burg Sirmione
castelli sirmioneNach der Abfahrt von Peschiera erreicht man das westlich gelegene Sirmione, dessen Burg an der Spitze der Halbinsel am Gardasee liegt. Heute gehört Sirmione zur Provinz Brescia. Der Bau der Burg im Spätmittelalter ist allerdings erneut den Scaligern zu verdanken, deren Herrschaftsgebiet damals über die Provinz Verona hinausging. Die Burg ist zwar auf schon vorhanden Grundmauern erbaut, ihre heutige Form als Festung mit Zinnenmauern inmitten des Sees ist jedoch ein Werk der Scaliger. Sie ist nur über eine Zugbrücke erreichbar, die im Süden auf die in den See hineinragende Landzunge blickt. Das Mauerwerk wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Während der letzten Phase Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Hafenbecken gebaut, in dem die Flotte der Scaliger vertäut wurde und das die Wachen vom Wehrgang der Burg komplett einsehen konnten. An den Ecken der Burg befinden sich neben drei Zinnentürmen auch der 47 Meter hohe Wehrturm, den man nach Renovierungsarbeiten an der Holztreppe wieder ganz besteigen kann.
Im Inneren gibt es ein Museum mit Informationen zum Bau und der Vergangenheit der Burg.
Zu den Angeboten für Touristen zählt auch ein von der Stadt Sirmione angebotener Audioguide auf Italienisch und Englisch für den Stadt- und Burgbesuch. Dieser kann gratis aus dem Internet* heruntergeladen werden, so wie auch Informationen zur Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten.

Burg Lonato
castelli lonatoIm Hinterland von Brescia, etwa 15 km südwestlich von Sirmione, wird die Kleinstadt Lonato del Garda von einer befestigten Burg überragt, die zu den wichtigsten der Lombardei zählt. Der Grundriss der Burg ist asymmetrisch, da diese sich so besser in die Umgebung einfügte. Die ersten baulichen Veränderungen erfolgten im 10. Jahrhundert; aus der Lage der Hochburg kann man sofort ihren militärstrategischen Wert ableiten. Der Bau besteht aus zwei Teilen, im oberen befindet sich die Burg, im unteren das sogenannte Hauptquartier. Bei einer Renovierung im Jahr 1980 gelang die Wiederherstellung des Tors und der Zugbrücke, womit der Burgzugang auch im Süden möglich ist. Rechterhand gelangt man auch zum Hauptquartier, in dem Kasernen, ein Raum für andere Zwecke und ein als Regentonne fungierender Brunnen untergebracht waren. Durch ein Bogenportal erreicht man den früher für Wache und Artillierie bestimmten Raum. Von hier aus kann man entlang des mit einem Zinnenkranz versehenen Mauerwerks bis zur oberen Burg laufen. Innerhalb des sogenannten “Quartiere di Monizione” kommt man zum Hauptturm, in dem sich einst ein Gefängnis befand. Gegenüber steht das Haus des Burgherren. Heute sind in der Residenz ein Konferenzsaal und das Städtische Vogelkundemuseum (Museo Civico Ornitologio) angesiedelt.
Die Rocca von Lonato ist zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und verfügt über einen kleinen Parkplatz. Die Außenanlage kann jeden Tag besichtigt werden, das Haus des Burgherren und damit das Museum am Samstag und Sonntag zu den folgenden Uhrzeiten: Von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:30 bis 19:00 Uhr im Sommer; im Winter hingegen schließt das Museum schon vor Sonnenuntergang. Für weitere Informationen wird ein Besuch der Webseite der Stadt* empfohlen.

Burg Padenghe
castelli padengheDie von GardaConcierge vorgeschlagene Route führt an das Gardaseeufer zurück und gen Norden nach Padenghe sul Garda, wo sich auf einem Hügel über dem Ort die Burg erhebt. Auch hier gibt es Überreste römischer Bauten, auf denen schon im 9. und 10. Jahrhundert die Burg errichtet wurde. Ein rechteckiges Mauerwerk, das auch einen 20 Meter hohen Wachturm umfasst, umgibt den gesamten Bau. Dieses Mauerwerk wurde in den 60er Jahren durch Renovierungsarbeiten befestigt, im Laufe derer auch der Wassergraben mit Erde gefüllt wurde. Zuvor erlebte die Burg die Herrschaft der Scaliger, Visconti und zuletzt der Republik Venedig. Die Renovierungsarbeiten haben dem heutigen Bau erneut das Aussehen aus dem 13. bis 14. Jahrhundert verliehen, als die Familie Della Scala herrschte. Die Burg erreicht man über ein Bogenportal mit Zugbrücke. Innerhalb ihrer Mauern, entlang zweier Straßen, stehen einige Häuser; vor der Burg befindet sich ein ziemlich großer Parkplatz.
Für weitere Informationen sei auf die Webseite* von Padenghe sul Garda verwiesen.

Burg Moniga
castelli monigaNicht sehr viel weiter im Norden und immer noch im Valtenesi-Gebiet befindet sich die letzte Burg der hier empfohlenen Route. Es handelt sich um eine Verteidungsanlage, die ähnlich beschaffen ist wie die in Padenghe: So war sie wie diese nie Residenz, sondern schloss die Häuser der schutzbedürftigen Bevölkerung mit ein. Auch diese Festung liegt auf einer kleinen Anhöhe. Sie war nicht von großem militärstrategischem Interesse und durch ihre Lage vor Gebietsstreitigkeiten geschützt, weshalb sie sehr gut erhalten ist. Genau wie die vorherigen Bauten, scheint auch dieser auf das 10. Jahrhundert zurückzugehen. Danach erlebte die Burg eine Phase der Verwahrlosung und Vernachlässigung – mindestens bis zur Zeit zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert, aus der das Baumaterial stammt. Entlang des rechteckigen Mauerverlaufs erheben sich an den Ecken und in der Mitte von drei der vier Seiten halbrunde Verteidigungstürme. Die vierte Seite des Festungsvierecks wird von einem viereckigen Turm unterbrochen, unter dem ein Bogen den Zugang zur Festung ermöglicht.
Die Anlage steht für die Öffentlichkeit offen. Vor dem Burgeingang gibt es eine begrenzte Zahl an Parkplätzen. Wir empfehlen den Besuch der Webseite* des Orts für weitere Informationen zur Burg Moniga del Garda.

* Webseite auf Italienisch

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