Eine Route auf der Suche nach Petroglyphen, die von Punta San Vigilio nach Torri del Benaco bis auf den Monte Luppia führt, von dessen Hängen Sie die Bucht von Garda bewundern können.

Eine einfache, aber beeindruckende Tour durch eine faszinierende Landschaft und üppige Vegetation. Wanderern und Radfahrern bietet sich eine einmalige Kombination aus üppiger Natur, prähistorischen Funden und atemberaubenden Blicken auf den See und die umliegenden Berge.
Trotz der Nähe zur Hauptverkehrsstraße findet man in der Umgebung um Punta San Vigilio eine wunderbare, mediterrane Vegetation, die hauptsächlich aus Flaumeichen (Quercus pubescens), Hainbuchen (Ostrya carpinifolia) und Eschen (Fraxinus ornus) besteht.
Auch die Fauna ist in diesem Gebiet äußerst reichhaltig und es können faszinierende Vogelarten wie Zwergohreulen (Otus scops), Wiedehopfen (Upupa epops) und Grünspechte (Picus viridis) bewundert werden. Gleichzeitig finden Säugetieren wie der Füchse (vulpes vulpes), Steinmarder (Martes foina) und Dachse (Meles meles) Zuflucht.
Der Wanderweg ist mit Wegweisern für die Felsgravuren und den Monte Luppia ausgestattet geht ziemlich steil inmitten mediterraner Pflanzen bergauf.
Die Felszeichnungen wurden von den Steinzeitvölkern auf die glatten Felswände, die sie geradezu als Leinwände nutzten, graviert. Der Berg entstand aus den letzten tektonischen Überschiebungen, im  Känozoikum; im  Quartär haben dann Gletscherphänomene den Felsen ihre glatte und regelmäßige Form gegeben, die sie zu idealen Oberflächen für Inschriften und Modellierungen ließen werden. Die Graffitis stammen nicht von sesshaften Populationen, sondern von vorbeiziehenden Jägern und Hirten. Die Zeichnungen wurden mit harten Steinen wie Serpentinen oder Quarziten eingehämmert. Wer mehr über diese Felszeichnungen wissen möchte, sollte dem Museum der mittelalterlichen Burg von Torri einen Besuch abstatten.
Weiter geht es auf dem Sentiero die Castei bis auf den Gipfel vom Monte Luppia. Von hier aus können Sie einen Panoramablick auf die Felsformationen vor Garda und den gesamten See genießen. An klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis in die Bergketten des Apennin und der Alpen.